Das Hospitalhaus in Netze: ein alter Fachwerkbau gegenüber der Kirche. Ursprünglich war es eine Stiftung für Arme und Bedürftige aus der Gemeinde. Vor einigen Jahren begann eine alte Tadition wieder neu Gestalt anzunehmen. Es war der Wunsch, das Erbe der Zisterzienserinnen, die hier ihr klösterliches Leben geführt haben, wieder aufleben zu lassen.
Die Feier der Stundengebete dreimal täglich, der Empfang der Besucher, die die Kirche sehen möchten, die Pflege des Gartens und das Leben mit der Gemeinde des Dorfes – diese Dienste werden seit einigen Jahren von den jeweiligen Bewohnerinnen des Hospitalhauses wieder wahrgenommen.
Sie sind da: zum Gespräch, zum Zuhören, zur Fürbitte. Und sie möchten alle, die zu den Gebetszeiten kommen, mit hineinnehmen in das Lob und die Anbetung Gottes und in die Fürbitte für Menschen in Not, für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung.
Geschichte |
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| 1540 | vom ersten evangelischen Pfarrer aus Netze gestiftet |
| 1810 | Neuerrichtung Hospitalhaus |
| Von 1996 bis 1998 |
Renovierung |